Börse-News: WOCHENAUSBLICK

 

Hoffnung auf Fortschritte bei Handelsgesprächen

Bilanzsaison läuft auf vollen Touren

US-Arbeitsmarktdaten am Freitag erwartet

Die Chancen für eine Verlängerung der Oster-Rally an den europäischen Aktienmärkten bis in den Frühsommer stehen gut. Wir gehen davon aus, dass sich in den kommenden Quartalen eine Stabilisierung des Wachstums einstellen wird, angeführt von den USA und China. Getragen wird der Aufschwung durch den Dienstleistungssektor und die Kauflaune der Verbraucher.

Zusätzliche Unterstützung für die Börsen kommt von den Konjunkturprogrammen der Regierung in Peking und der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed. In der alten Woche legte der Dax etwa ein halbes Prozent zu.

Hoffnung schöpfen Investoren außerdem aus der geplanten neuen Runde bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Die Äußerungen zur Entwicklung der Verhandlungen sind ermutigend. Der Konflikt zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften hatte die Konjunktur in den vergangenen Monaten belastet.

Ausgemachte Sache sind weitere Kursgewinne am Aktienmarkt allerdings nicht. Eine anhaltende Rally braucht die fundamentale Unterstützung durch ordentliches Wachstum der Unternehmensgewinne. In den USA muss aber erstmals seit zehn Quartalen mit schrumpfenden Überschüssen gerechnet werden. Das Hauptaugenmerk liegt daher auf dem Umfang des Rückgangs und die Entwicklung der Gewinnmargen.

ERNEUTE FLUT VON FIRMENBILANZEN - US-ARBEITSMARKT IM BLICK

In der neuen Woche bekommen Anleger ausreichend Gelegenheit, Geschäftszahlen und Ausblicke von Unternehmen zu prüfen. Allein aus dem Dax öffnen mehr als ein halbes Dutzend Konzerne ihre Bücher, darunter die Fluggesellschaft Lufthansa (Dienstag), der Autobauer Volkswagen (Donnerstag) und der Chemiekonzern BASF (Freitag). Aus dem Ausland legen unter anderem die Google-Mutter Alphabet (Montag), der iPhone-Macher Apple (Dienstag) sowie Berkshire Hathaway (Freitag) Zahlen vor. Letztere ist die Investmentfirma des Börsengurus Warren Buffett.

Auch zahlreiche Konjunkturdaten stehen auf dem Terminplan. Den Anfang machen die US-Konsumausgaben am Montag. Das Highlight sind aber die Beschäftigtenzahlen am Freitag. Einer Umfrage des Datenanbieters Refinitiv zufolge erwarten Experten im Schnitt ein Plus von 180.000.

Einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen liefern die Daten der privaten Arbeitsagentur am Mittwoch. Wenige Stunden später verkündet die US-Notenbank ihren Zinsentscheid.    

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Quelle: Reuters/Bloomberg

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